Jugend debattiert

– weil Kontroversen lohnen: Schulwettbewerb

Nach dem Halbfinale am Donnerstag, den 11. Januar wurden am Dienstag, den 16. Januar 2018 in der Realschule als Teil des Schulverbunds Laucherttal im Finale die Platzierungen der vier Schulsieger im Wettbewerb „Jugend debattiert“ ermittelt.

Bei „Jugend debattiert“ handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb, der auf eine Initiative des Bundespräsidenten entstanden ist und unter seiner Schirmherrschaft steht. Als übergeordnetes Ziel werden mit diesem Wettbewerb sprachliche und politische Meinungs- und Persönlichkeitsbildung gefördert.

Während in den beiden Halbfinalrunden in der Schulmensa zunächst das Thema „Sollen sich Schüler auch in der großen Pause im Schulgebäude aufhalten dürfen?“ zur Debatte stand, galt es im Finale überzeugende Argumente zum Thema „Soll im Sportunterricht auf Notengebung verzichtet werden?“ zu finden. Eine Jury bestehend aus den zwei Deutschlehrkräften Frau Maier und Frau Schirmer sowie zwei Schülerjuroren namens Jana Scholz und Stefan Buck beurteilten während dieser Debatten, wieviele Punkte die Teilnehmer in den Bereichen Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft erzielten. Insgesamt legten drei Gesprächsphasen den Rahmen der Debatte fest, beginnend mit der Eröffnungsrunde über die Phase der freien Aussprache bis hin zum Schlusswort. Dafür dass die Phasen zeitlich eingehalten wurden, sorgte der Zeitwächter Valentin Stapel.

Während in den Halbfinalrunden die Pro- Positionen von Ivana Coric, Mattea Staiger, Fabian Leuze und Damian Stein von der Klasse 9b vertreten wurden, galt es für David Klahre, Lukas Miller, Markus Lutz und Maurice Lutz aus der Klasse 9a passende Argumente für die Contra- Position zu finden. Die Notwendigkeit während der großen Pause für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr zu sorgen, wurde hier ebenso genauer beleuchtet wie beispielsweise die Aufsichtsthematik oder die Verursachung von Müll innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes. Letzten Endes setzten sich Mattea Staiger, Damian Stein, Lukas Miller und Markus Lutz als Schulsieger durch.

Im Finale entschied sich schließlich, welche Platzierungen die vier Schulsieger genau erreichten. Ein Aspekt, der hier zur Sprache kam, bezog sich zum Beispiel darauf, dass durch die Notengebung je nach sportlicher Begabung im Sportunterricht mehr oder weniger Ehrgeiz und Motivation geweckt werden können und die Sportnote je nach Leistung im Zeugnis entweder als Ausgleich genutzt oder zu einer weiteren Verschlechterung beitragen kann. Alles in allem überzeugte vor allem Lukas Miller, der zusammen mit Markus Lutz mit schlagkräftigen Pro- Argumenten zu punkten versuchte. Ivana Coric ist kurzfristig für die erkrankte Mattea Staiger eingesprungen, sodass am Ende folgende Platzierungen bekanntgegeben wurden: Lukas Miller: Platz 1; Markus Lutz: Platz 2; Ivana Coric: Platz 3 und Damian Stein: Platz 4. Die drei Erstplatzierten werden am 30. Januar am Regionalwettbewerb im Hofgartencenter in Sigmaringen teilnehmen.

Melanie Schirmer

 

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